Wovon man spricht

von Christian Keusch

In den Südtiroler Naturparks wird die Kommunikation hochgehalten.

„Ich habe noch nie bewusst darüber nachgedacht, mit wie vielen Menschen ich im Laufe einer Woche über unseren Naturpark spreche“ zeigte sich ein Naturparkmitarbeiter erstaunt. Die Mitarbeiter der Naturparks sind ständig im Kontakt mit vielen Menschen: Gästen und Einheimischen, Kollegen, Schülern und Forschern, um nur einige zu nennen. Jeder Kontakt und jedes Gespräch trägt zum Image der Naturparks in der Öffentlichkeit bei.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawick). So lautete demnach auch das Motto eines zweitägigen Seminars zum Thema „Corporate Communication“, das im Oktober und November in Südtirol stattgefunden hat. Es hatte zum Ziel, den Beitrag jedes einzelnen zum Gesamtbild der Naturparks sichtbar und bewusst zu machen. Gespräche und Kontakte sollen in Zukunft gezielter eingesetzt werden. Teilnehmer waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der acht Südtiroler Naturparks. Geschäftsführung und Beschäftigte der Verwaltung waren dabei ebenso vertreten, wie jene, die für die Instandhaltung der Wege oder die Betreuung der Besucher zuständig sind.

Das Seminar fand im würdigen Rahmen des Klosters Neustift bei Brixen auf Initiative von Dr. Artur Kammerer, dem Leiter des Landesamts für Naturparke in Südtirol, statt. Werbe- und Kommunikationsfachmann Ilia Willenig-Krammer und Schutzgebietsexperte Michael Jungmeier führten gemeinsam durch die Veranstaltung. Das Programm reichte von Fachvorträgen zur aktuellen Entwicklung von Schutzgebieten und zu den Grundlagen von Kommunikation, Partizipation und Markenbildung bis zu interessanten Diskussionen und kurzweiligen Rollenspielen.

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