Bodendegradationsneutralität in Georgien

Bearbeiter Michael Huber, Hanns Kirchmeir, Alexandra Joseph
Auftraggeber Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Beauftragungsjahr 2017
Die weltweit voranschreitende Degradation von Bodenressourcen gefährdet die Ernährungssicherheit und die Funktion von Ökosystemdienstleistungen. Deshalb setzte sich das Übereinkommen der Vereinigten Nationen zur Bekämpfung von Wüstenbildung (UNCCD) insbesonders durch die Initiative „Land Degradation Neutrality“ (LDN) in die Reduzierung und Umkehrung dieses Trends als zentrales Ziel. Um die globale Vision von Bodendegradationsneutralität zu erreichen, muss LDN auf nationaler Ebene umgesetzt und konkretisiert werden. Das Projektteam arbeitet als Berater, um zusammen mit georgischen Stakeholdern auf nationaler und Gemeindeebene das Phänomen Landdegradation im georgischen Kontext zu erfassen. Darauf basierend werden eine Reihe von messbaren, lokal relevanten Indikatoren sowie ein Konzept für deren Monitoring vorgeschlagen. Dies umfasst zudem eine Analyse verfügbarer Datenquellen sowie der Kapazitäten und Entscheidungsstrukturen. Die Ergebnisse sollen in das georgische Raumplanungssystem einfließen, um Stakeholder auf verschiedenen politischen Ebenen für Bodenverlust zu sensibilisieren und somit langfristig die Bodendegradation in Georgien zu stoppen.