MMCA: Wissenschaftliche Exzellenz und internationales Netzwerk

von Selina Treffner

Anfang Oktober konstituieren sich der wissenschaftliche und der internationale Beirat des Masterprogrammes „Management of Conservation Areas“.

Wenn Vertreterinnen und Vertreter der Ramsar-Konvention, der Austrian Development Agency (ADA), der Deutschen Entwicklungsbank (KfW), von Europarc, ProParks und Eurosite sowie führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Schutzgebiete diskutieren, ist geballte Kompetenz am Werk. So geschehen im wissenschaftlichen Beirat und im internationalen Beirat des Masterstudiums Management of Conservation Areas. In zwei virtuellen Workshops am 30. September und am 3. Oktober konstituierten sich die Beiräte. „Die wertvollen Diskussionen und Anregungen aus diesen Workshops helfen uns bei der Vorbereitung des nächsten Kursdurchgangs“, sagt Michael Jungmeier, wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiums.

„Die Ramsar-Konvention zum Schutz der Feuchtgebiete ist das älteste internationale Naturschutzabkommen. Für uns stehen aktuell der Umgang mit urbanen und stadtnahen Feuchtgebieten sowie die kulturellen Ökosystemleistungen ganz oben auf der Agenda“, berichtet Tobias Salathe vom Sekretariat der Ramsar-Konvention in Gland. Für die Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit betonen Jürgen Fechter (KfW) und Sandra Wibmer (ADA) die Bedeutung der Sustainable Development Goals der Agenda 2030. Diese sollen im Masterstudium den entsprechenden Stellenwert erhalten. In mehreren Projekten würden sich zudem die Entwicklungsorganisationen mit aktuellen Konflikten im Spannungsverhältnis Naturschutz und Menschenrechte beschäftigen. Für die Dachorganisationen Europarc, Eurosite und ProParks sehen Carol Ritchie, Naik Faucon und Erica Stanciu in der Qualifizierung von bereits erfahrenen Schutzgebietsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern und von Stakeholdern eine besondere Herausforderung.

Der wissenschaftliche Beirat unter Leitung von Franz Rauch (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) diskutiert insbesondere die Konzepte, Methoden und Herausforderungen von E-learning. Die im Masterprogramm angestrebte Verschränkung von E-learning und hoch interaktiven Präsenzzeiten wird vom Board als „richtungsweisend angesehen“.

Schließlich werden in den konstituierenden Workshops auch die internen Prozeduren und Abläufe in den Beiräten besprochen und festgelegt. Die Beiräte werden zweimal im Jahr zusammentreten, einmal virtuell und einmal persönlich. So soll ein intensiver Austausch mit den Studierenden ermöglicht werden. In manchen Fällen können auch Praktika (z.B. Europarc), Mentorships sowie inhaltliche Unterstützung bei Themenfindung und Umsetzung von Seminar- und Masterarbeiten angeboten werden.

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