Hemerobiestudie für Österreichs Wälder

Bearbeiter Hanns Kirchmeir
Auftraggeber Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft
Beauftragungsjahr 2008
In den neunziger Jahren wurde mit Hilfe einer Hemerobiestudie erstmals die Naturnähe der österreichischen Wälder erfasst. Unter Hemerobie wird der Grad der menschlichen Einflussnahme verstanden, der in der Folge den Grad der Naturnähe von Wäldern bestimmt. Ziel der Studie ist die langfristige Inventarisierung der Wälder, um relevante Veränderungen im Waldbestand zuverlässig zu beobachten und davon zu profitieren. In Zusammenarbeit mit Prof. Georg Grabherr und dem Bundesamt für Wald wird nun diese einmalig durchgeführte Studie wiederholt. Die Wiederholungsaufnahme soll im Sinne eines Monitoringprogramms eine geeignete Grundlage für zukünftige Erhebungen bilden und in die alle fünf Jahre stattfindenden Waldinventuren integriert werden. Zusätzlich wird die Erhebungsgenauigkeit der Ersterhebung festgestellt und eine Veränderungsanalyse, die aufgrund der Umstellung von einer einmaligen Studie zu einem langfristigen Monitoring notwendig ist, durchgeführt.