Nationale Wildtiermonitoringstrategie für Nationalparke in Äthiopien

Bearbeiter GIZ – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
Auftraggeber Susanne Glatz-Jorde, Michael Huber, Hanns Kirchmeir, Michael Jungmeier
Beauftragungsjahr 2018
Das Projekt zielt darauf ab, eine nationale Wildtiermonitoringstrategie für Schutzgebiete in Äthiopien einzurichten, am Beispiel von vier verschiedenen Nationalparken. Der Aufbau einer nationalen Monitoringstrategie erfordert die Anpassung an modernste Monitoringansätze, neueste Technologien und standardisierte Methoden. Insbesondere im ökologischen Monitoring spielen Fernerkundung und satellitengestützte Technologien eine immer größere Rolle, da sie es ermöglichen, Veränderungen im großen Maßstab und auch in abgelegenen Gebieten zu erkennen. Soweit möglich, werden für das vorliegende Projekt neue Technologien in Betracht gezogen, die die klassischen Methoden der Feldarbeit zum Monitoring ergänzen. Eine abgestimmte Bemühung zur Entwicklung einer gemeinsamen Strategie unter Berücksichtigung der Bedürfnisse einzelner Schutzgebiete ist ein ehrgeiziger, aber notwendiger Schritt zu einem effizienten Monitoringsystem, das sowohl für das individuelle Parkmanagement als auch für die EWCA (Ethiopian Wildlife Conservation Agency) und die nationale Verwaltung von Nutzen ist, um einen ständigen Überblick über den aktuellen Stand der biologischen Vielfalt zu haben.