Monitoring ausgewählter Naturschutzmaßnahmen in Kärnten

Bearbeiter Tobias Köstl
Auftraggeber Amt der Kärntner Landesregierung
Beauftragungsjahr 2017
Ein zentrales Ziel des vorliegenden Projektes soll die Erforschung der Auswirkungen unterschiedlicher Bewirtschaftungsformen und/oder Maßnahmen auf den Zustand ausgewählter Schutzgüter (vornehmlich Lebensraumtypen der FFH-Richtlinie, Arten und Biotoptypen der Roten Liste) sein. Ein weiteres Ziel stellt der Vergleich unterschiedlicher Monitoringansätze in Hinsicht auf deren Aussagekraft in Zusammenhang mit der jeweils verwendeten Methode dar. Die Kernfaktoren sind hier Erhebungsfrequenz, Erhebungsdesign und Finanzierungsmodell. So können für ausgesuchte Schutzgüter die geeignetsten Untersuchungsmethoden identifiziert werden, was gerade im Kontext der Erfüllung der Berichtspflicht über die Auswirkungen der Erhaltungsmaßnahmen auf den Erhaltungszustand der Schutzgüter an die EU von großer Relevanz ist. Die Umsetzung des Gesamtprojektes erfolgt innerhalb von drei Jahren in Form einer Baseline-Ehrhebung der oben genannten Monitoring-Sites Hochobir, Schütt/Dobratsch, Keutschach, Gailtaler Almen und Metschach.