Nachhaltige Wasserkraftnutzung in Bhutan: Nationale Richtlinien für ökologische Restwassermengen

Bearbeiter Michael Jungmeier, Michael Huber
Beauftragungsjahr 2015
Im Zuge der nationalen Entwicklungsstrategie des Königreichs Bhutan sollen in Zukunft die Energieversorgung des Landes verstärkt auf erneuerbare Energien basieren, im speziellen Wasserkraft. Die Nationale Umweltkommission Bhutan benötigt Instrumente und Wissen, um verträgliche Restwassermengen bei Wasserkraftprojekten festlegen zu können und deren Auswirkungen beurteilen zu können. Anhand ausgewählter Pilotstrecken sollen gemeinsam mit internationalen Experten Guidelines und Methoden hierfür entwickelt und dabei Kapazitäten der Nationalen Umweltkommission aufgebaut werden. An den Pilotstrecken werden etwa gewässermorphologische, hydrogeologische, ökologische aber auch sozioökonomische Parameter analysiert und im Hinblick auf die Restwasserfrage beleuchtet. Als Ziel soll eine nationale Richtlinie erarbeitet und ExpertInnen der Nationalen Umweltkommission geschult werden, um bei zukünftigen Bauprojekten eine nachvollziehbare und umweltverträgliche Dotierung der Restwassermenge zu ermöglichen. E.C.O. ist Konsortiumsführer des Projektes und ist hauptverantwortlich für die Beurteilung der soziokulturellen Auswirkungen. E.C.O. arbeitet in diesem Projekt eng mit SJE Ecohydraulic Engineering, Peter Fish Consulting, und unserem lokalen Partner Chhimi Dorji sowie dem Kulturtechniker Dr. Klaus Jorde zusammen, der für die Arbeiten in Bhutan leitet.